Seltenerdmetalle24 vs. Nanjing Aotian Chemicals Ltd.

Update zum Beitrag Vorsicht vor Betrügern – Nanjing Aotian Chemicals ist unseriös! vom 28. Mai 2012:

Unser Rechtsanwalt konnte trotz einer Kooperation mit chinesischen Anwälten die Firma bzw. verantwortliche Personen von Nanjing Aotian Chemicals Ltd. nicht ausfindig machen.

Unter dem Firmennamen Nanjing Aotian Chemicals Ltd. agieren laut den uns vorliegenden und sorgfältig recherchierten Informationen mehrere Scheinfirmen, sodass es nahezu unmöglich ist einen erfolgversprechenden Prozess zu führen. Somit bleibt uns leider nichts anderes als Sie vor diesen Betrügern zu schützen. Wir hoffen, dass dieser Bericht einige Interessenten erreicht und Sie vor einem Betrugsversuch von Nanjing Aotian Chemicals Ltd. bewahrt. Bitte teilen Sie diesen Bericht mit Personen, die sich ebenfalls für dieses Thema interessieren könnten.

Sollten Sie Seltene Erden kaufen wollen oder Lieferanten für exotische Metalle suchen, zögern Sie bitte nicht uns nach Kontakten zu fragen. Einige interessante Produkte können Sie auch direkt über unseren Onlineshop erwerben. Und das garantiert ohne Risiko!

Vorsicht vor Betrügern – Nanjing Aotian Chemicals ist unseriös!

Die Branche rund um Seltene Erden hat in den vergangenen Monaten die Aufmerksamkeit stark auf sich gezogen. Die interessanten und begehrten Metalle rufen jedoch leider nicht nur seriöse Anbieter und Nachfrager sondern auch unseriöse Scheinfirmen wie Nanjing Aotian Chemicals auf den Plan.

Um unsere Kunden vor Firmen wie diesen zu schützen haben wir eine Blacklist auf unserer Homepage eingerichtet. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die uns bekannten schwarzen Schafe der Branche vor. Leider mussten auch wir die negativen Folgen aus Geschäften mit Firmen wie Nanjing Aotian Chemicals aus China spüren.

Diese Erfahrung möchten wir gerne mit Ihnen teilen, damit Sie nicht auch auf Betrüger wie diese hereinfallen. In unserem aktuell beschriebenen Beispiel wurde nach erfolgter Zahlung der Kontakt seitens Nanjing Aotian Chemicals abgebrochen und die Lieferung der Ware blieb aus. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Blacklist.

Wir gehen selbstverständlich mit voller Entschlossenheit und sämtlichen juristischen Möglichkeiten gegen Firmen wie diese vor um unser Recht durchzusetzen, möchten Ihnen allerdings diesen Aufwand und Ärger ersparen und berichten daher über die uns bekannten schwarzen Schafe der Branche. Wir hoffen damit ein wenig zu einem etwas transparenteren und faireren Markt beitragen zu können.

Aktuell sind unsere Anwälte den Betrügern von Nanjing Aotian Chemicals auf der Spur und erwarten in Kürze die ersten Erfolge. Wir wollen und werden dafür sorgen, dass diese Firma auf kurz oder lang von Markt verschwindet um so wieder etwas Sicherheit und Fairness beim Handel mit Seltenen Erden zu gewährleisten.

China gibt nicht nach

Selbst nach den Klagen vor der WTO scheint China keine Einsicht zu zeigen und versucht die Kontrolle der Seltenen Erden auszuweiten. Durch eine Konsolidierung der Seltenerdmetall-Branche und Zwangsschließungen von kleineren Betrieben, deren Aufträge nun größeren Unternehmen zugeschrieben werden, soll die Kontrolle weiter forciert werden.

Die nunmehr verbliebenen Unternehmen sind nach Berichten der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua nun in einem Wirtschaftsverband zugesammengefasst, der der Aufsicht des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie unterstellt ist. Dadurch geht Peking wiedereinmal mehr einen Schritt weiter in Richtung Ignoranz und Konfrontation.

Die gesamte Aktion wird wie sooft unter dem Vorwand des Umweltschutzes und des „gesunden und stetigen Wachstums der Branche“ durchgeführt und kann leider wie immer nur als schlechter Scherz angesehen werden. Das Ausmaß des Konflikts scheint immer größere Kreise zu ziehen.

Hoffentlich begreift Peking früh genug, dass die Welt nicht dabei zusehen kann und wird, wie die chinesische Regierung ihre Monopolstellung derart ausnutzt. Ein Handelskrieg um die begehrten Seltenen Erden würde alle Beteiligten nur unnötig schwächen und Schäden in der Industrie und im technischen Fortschritt verursachen.

 

Handelskrieg – China gegen den Rest der Welt

Die bereits seit Langem angespannte Lage um Chinas Seltene Erden und der daraus resultierende Handelsstreit zwischen dem Reich der Mitte und dem Rest der Welt, allen voran den USA, Japan und der Europäischen Union droht zu eskalieren.

Mehreren bestätigten Berichten zufolge wurde eine Klage wegen ungerechtfertigter Exportbeschränkungen für Chinas Seltene Erden bei der WTO (Welthandelsorganisation) eingereicht. Peking muss sich nun in Bezug auf die Restriktionen, die zu Benachteiligungen der Handelspartner des Monopolisten führen, öffentlich rechtfertigen.

Die Chinesische Regierung gilt jedoch nicht als besonders kooperativ und einsichtig, weshalb der Welt ein ernstzunehmender Handelskrieg droht. Als Grund für die Drosselung der Ausfuhr und künstliche Verteuerung der Preise durch Ausfuhrkontingente und Zölle wurden vom Beklagten Gründe wie „Umweltschutz“ und „nachhaltige Entwicklung“ genannt.

Die Ironie diese Rechtfertigungsgründe gerade von China zu hören, die die Metalle mit giftigen Chemikalien aus dem Erdreich lösen, da das die effektivste Variante der Gewinnung ist, ist kaum zu übertreffen. Das dürfte den Handelspartnern wie eine bewusste Provokation vorkommen und für noch mehr Zündstoff in der ohnehin explosiven Diskussion sorgen.

Preisentwicklung von Seltenen Erden und Metallen

Wir freuen uns sehr, unseren Kunden ab sofort detailierte Charts von Seltenen Erden und Strategischen Metallen sowie deren Preisentwicklung anbieten zu können. Bitte besuchen Sie bei Interesse an historischen Daten von exotischen Metallen unser Chartcenter das Ihnen ab sofort kostenlos auf unserer Homepage zu Verfügung steht.

Die Preisentwicklung von Seltenen Erden und exotischen Metallen ist für Privatpersonen nur sehr schwer nachzuvollziehen, da die meisten dieser Metalle nicht an einer Börse gehandelt werden, sondern die Preise direkt zwischen Produzenten und Anwendern verhandelt werden.

Daher sollten Sie die Charts als grobe Orientierung sehen und davon ausgehen, dass die angegebenen Preise bei Abnahmemengen in industriellem Rahmen vereinbart wurden und exklusive Zöllen sowie Transportkosten und Steuern zu verstehen sind.

Einen groben Überblick erlauben die Charts dennoch. So können Sie sich bei Interesse ein Bild über den Verlauf der Preisentwicklung machen. Da speziell die Seltenerdmetalle erst seit wenigen Jahren in den Fokus der Wirtschaft, Politik und den Medien gerückt sind, ist hierbei die weitere Entwicklung besonders spannend. Wir werden die Daten selbstverständlich regelmäßig aktualisieren.

Deutschland sichert sich Seltene Erden!

Deutschland empfängt am Mittwoch den 08. Februar 2012 Nursultan Nasarbajew in Berlin. Hinter diesem Namen versteckt sich der umstrittene Regierungschef Kasachstans. Eines der Hauptgesprächsthemen wird das Abkommen für den Zugang zu Seltenen Erden und Strategischen Metallen sein.

Ein Industrieland wie Deutschland, das bekannt und geschätzt für seine High-Tech-Produkte ist, benötigt die Metalle mit den aussergewöhnlichen Eigenschaften in nicht unerheblichen Mengen. Durch die politischen Restriktionen Chinas, dem Hauptförderland für Seltenerdmetalle mit Monopolstellung, sind einige Länder auf der Suche nach Alternativen. Deutschland hat dabei Kasachstan als Partner gesucht und scheinbar gefunden. Die Länder stehen nun bereits seit rund 2 Jahren in Kontakt und Verhandlungen für eine Zusammenarbeit im Rohstoffsektor. Dabei soll Kasachstan im Gegenzug für die Rohstoffe vom Know-How Deutschlands profitieren. Im Rahmen des Besuches von Nasarbajew werden voraussichtlich mehrere Unternehmen verschiedener Branchen Kooperationsverträge zur Förderung sowie Handelsverträge abschließen. Auch diese Nachricht zeigt einmal mehr, wie wichtig Seltene Erden und Strategische Metalle für ein zukunftsorientiertes Land sind. Diese Situation dürfte sich  auch in Zukunft nicht ändern.

Deutsche Unternehmen bilden Rohstoff-Allianz

Trotz der kürzlich erfolgten Rüge der WTO zum Thema: Chinas Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden und Strategischen Metallen schließen sich einige große deutsche Unternehmen zu einer Rohstoff-Allianz zusammen um einem Engpass und einer möglichen Versorgungslücke bei Seltenen Erden entgegenzuwirken.

Sinn der Allianz soll eine Beteiligung an Projekten im Ausland sein um sich den Zugang zu Seltenen Erden oder strategisch wichtigen Metallen zu sichern und somit die Produktionsfähigkeit selbst bei einer weiteren Verknappung des Weltmarktangebots zu sichern. Auch eine Unterstützung von Abbau und Aufbereitung der Rohstoffe wird in Erwägung gezogen.

Die Zusammenarbeit wurde vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) angeregt und zunächst von 12 großen deutschen Unternehmen – unter Anderem BASF, BMW, Bosch, Bayer, Daimler und ThyssenKrupp – finanziert. Über die Summen der Beteiligungen am Startkapital sind bislang keine Informationen bekannt.

Die Bundesregierung, allen voran Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FTP) spricht sich für dieses Engagement aus um zum einen Arbeitsplätze im eigenen Land zu schaffen und zu sichern und zum anderen die Vielfalt an Bezugsquellen zu erhöhen.

Verantwortungsbewusste Nutzung Seltener Metalle

Die „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ (BDU) unterstützt eine kürzlich ins Leben gerufene Stiftung für die Vernetzung von Unternehmen, die Seltene Erden und exotische Metalle verarbeiten. Ziel dieser innovativen Stiftung ist ein verantwortungsvoller Umgang und eine effiziente Nutzung von Seltenen Erden und Metallen.

Durch die in den vergangenen Monaten deutlich gewordene Abhängigkeit von China und den engen Markt von Seltenen Erden und Metallen wurde die deutsche Wirtschaft alarmiert. Nun können sich verarbeitende Unternehmen mit anderen Unternehmen vernetzen um so einen ökonomischen sowie ökologischen Umgang mit diesen Metallen zu erarbeiten und somit die Abhängigkeit gegenüber den Produzenten der Rohstoffe zu reduzieren. Der zur Zeit noch von China dominierte Markt wird sich nach Aussage einiger Experten und Unternehmen bis 2015 ausweiten, da dann die geplanten und erschlossenen Minen in anderen Ländern die Produktion aufnehmen könnten. Inwiefern sich die Preise dadurch regulieren bleibt abzuwarten, da sowohl die Kosten als auch das Know-How zur Förderung und Separation der Seltenen Erden und Metalle in China signifikante Vorteile aufweisen.

Seltene Erden in Afghanistan entdeckt

US-Wissenschaftler haben bei Untersuchungen der Erdkruste in Afghanistan nach eigenen Aussagen riesige Vorkommen an leichten Seltenen Erden entdeckt.

Die Metalle befinden sich in der nach wie vor von NATO und Taliban umkämpften und im Süden Afghanistans gelegenen Helmand-Provinz. Bereits zuvor wurden Bodenschätze in Form von Kupfer, Eisen und Edelmetallen in der Region um Kabul entdeckt. Die Amerikanische Regierung führt bereits seit mehreren Jahren Untersuchungen zu den Bodenschätzen des Landes durch und hat seine Hilfe für die „transparente und verantwortungsbewusste Förderung und Nutzung der Rohstoffe“ zugesagt. Ob diese Entdeckung dazu beiträgt die Lage des Landes zu stabilisieren und tatsächlich das Wohlstandsniveau zu erhöhen bleibt abzuwarten. Die Erschließung von neuen Förderstätten und eine wirtschaftliche Gewinnung der Seltenen Erden dauert erfahrungsgemäß mehrere Jahre und erfordert ein hohes Maß an Know-How und Technologie. Aufgrund der anhaltenden Kämpfe in der Helmland-Provinz ist ein Abbau der Seltenerdmetalle derzeit allerdings ohnehin nicht möglich.

Exportquote für Seltene Erden reduziert

Die chinesische Regierung hat die Exportquoten für Seltene Erden abermals reduziert. Die Exportmenge wurde für das erste Halbjahr 2012 auf 10.546 Tonnen festgesetzt und stellt damit einen Rückgang um rund 27% zum Vorjahreszeitraum dar.

Mit dieser Maßnahme treibt Peking erneut die Preise für Seltene Erden und deren Oxide und Verbindungen künstlich in die Höhe und bringt verarbeitende Unternehmen in die Bredouille. Die Preise dieser kostbaren Elemente sind in den vergangenen Jahren durch die „Quasi-Monopolstellung“ Chinas  immer mehr in den Fokus der Politik geraten. China ist derzeit mit ca. 97% der Weltfördermenge Hauptlieferant für Seltene Erden und nutzt diese Stellung konsequent und rücksichtslos aus. Die kostbaren Metalle sind für eine vielzahl von High-Tech Produkten wie zum Beispiel Smartphones, LED-TV’s, Solar- und Windkraftanlagen sowie Elektromotoren unersetzlich. Auch Branchen wie die Medizintechnik, Kernkraft- und Automobilindustrie sowie die Luft- und Raumfahrt wären ohne den Einsatz von Seltenen Erden längst nicht so weit fortgeschritten und innovativ wie wir sie kennen.